Fantasy Filmfest 2011 – Nachtrag, Teil 3 (+ Pannen-Parade)
10. Sep 2011
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Der harte Kern der Allesgucker: Simon, Wortvogel Dewi, yours truly (noch mit 3D-Brille, wir kamen Sekunden vorher aus dem gurkigen "Mortician") und John (wegen fieser Überbelichtung nicht mehr im Bild: Evil Eddy Jonas (Moin!))
So ein Filmfestival, insbesondere eines von der Größe des Fantasy Filmfest ist eine logistisch verflixt anspruchsvolle Angelegenheit. Niemand erwartet oder verlangt da, dass immer alles reibungslos über die Bühne geht – weder was das Kino, noch was das Publikum angeht. Bevor wir in die letzten beiden FFF-Besprechungen (abermals von Stefan Dabrock) für dieses Jahr einsteigen, ist hier meine persönliche Top 3 der schönsten Pannen 2011:
3) The Veteran beginnt als deutsche Synchro, stoppt nach fünf Minuten und läuft nach einer längeren Pause in der Originalfassung weiter. Digitale Projektion ist eine praktische Sache, aber mit einer 35mm-Kopie wäre das nicht passiert.
2) Kurz vor dem Mitternachtsscreening von Dick Maas’ Saint wird durchgegeben, dass der Film leider ausfallen muss – jemand hat die Filmdatei versehentlich vom Server gelöscht. Digitale Projektion ist eine praktische Sache, aber mit einer 35mm-Kopie wäre das nicht passiert.
1) Grave Encounters: Während der Film läuft, betritt ein Schnösel-Pärchen (er mit steifem Kragen, sie im schicken Kleidchen) den stockdunklen, rappelvollen Saal, guckt sich suchend um und schiebt sich dann durch die Reihe, in der auch ich sitze. Ich frage mich schon, was die vorhaben, denn hier gibt es genau einen freien Platz – den neben mir. Der Kerl bittet mich, meine auf dem Sessel liegende Jacke an die Seite zu räumen (klar, mach ich), steht dann aber blöde mit seiner Freundin herum und guckt auf den Typen, der auf der anderen Seite des freien Platzes sitzt. Die Leute in der Reihe hinter uns werden mittlerweile unruhig, es gibt erste “Hinsetzen!”-Rufe. Ich höre noch ein gerauntes “Doch, doch, Schatzi, das sind unsere Plätze, 11 und 12!” Aber Sekundenbruchteile bevor der Kerl den Herrn auf besagtem Platz 11 anschnauzen kann, weil der den Sitz seiner Schnitte blockiert, dämmert es den beiden, dass sie sich im falschen Kinosaal befinden.
Das Kuriose daran: Der Film hatte nicht etwa gerade angefangen, sondern war bereits mitten im Finale. Als die Beiden hereinkamen, sahen sie auf der Leinwand schreiende, blutverschmierte Menschen in verwackelter Camcorder-Nachtsichtoptik – und das war sehr eindeutig ein Film und nicht etwa ein Trailer. In diesem Multiplex lief in dieser Woche jenseits des Festivals nicht nur kein einziger Horrorfilm, sondern überhaupt gar kein Film, bei dem man solche Bilder erwarten könnte. Weiß der Himmel, was die veranlasst hat, auch nur eine Sekunde davon auszugehen, die richtige Tür erwischt zu haben.
Genug der Gehässigkeiten, das hier sind die letzten zwei FFF-Filme: Weiterlesen















































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