Letztes Jahr im Oktober präsentierten wir beim Festival des deutschen psychotronischen FilmsTanz auf dem Vulkan, eine obskure, nichtsdestotrotz sehenswerte Dokumentation des Kollektivs Videotie von 1987. Nicht nur die Doku selbst war über die Jahrzehnte in Vergessenheit geraten, auch von dem Stück Bochumer Stadtgeschichte, das sie behandelt, hatte ich vorher noch nie gehört, obwohl ich hier seit über zehn Jahren lebe: Weiterlesen
Gemacht von unserem geschätzten Comic-Koloristen Andreas Eisele, geschrieben von meinem Partner in Crime Dirk M. Jürgens und mir selbst.
Nein, den dazugehörigen Film gibt es nicht, bzw. noch nicht. Wer zuhause zu viel Geld und ein gutes Herz rumliegen hat, kann uns mir ersteres schicken, und dann produzieren wir das Ding. Wenn ihr keine Kohle habt, uns aber trotzdem helfen möchtet, sorgt bitte dafür, dass der Trailer unter die Leute kommt. Als weitere Appetitanreger gibt es obendrauf noch diese beiden Szenen:
Im Dezember des vergangenen Jahres luden die Jungs von P.S.Y.C.H.O.-Productions (und ich) zu einer Party, die ihren nächsten Film Der Fluch der Zauberpilze finanzieren sollte. Das hat offensichtlich ganz gut funktioniert, denn seit ein paar Wochen wird gedreht:
Eine Weile nach der Party hatten die P.S.Y.C.H.O.s mir das Drehbuch des Films gegeben, Dirk M. Jürgens und ich hatten angeboten, das Ding von Grund auf zu überarbeiten, und das haben wir gemacht. Unsere ausgedruckte Version sieht man kurz im Video (bei 0:53). Ja, da steht das Wort “Katzenkadaver”. Es wird voraussichtlich trotzdem ein schöner Film, der unsere Erde zu einem besseren Ort macht. unterhaltsam.
Die Splatting Image bespricht in ihrer aktuellen Ausgabe Zombie 09, unsere Retextualisierung des deutschen Oldschool-Amateur-Schmodderers Zombie 90. Unter dem wunderschönen Titel “Genital verwurstet” befindet das traditionsreiche Blatt, dass in unserer Neusynchronisation “neben vielen eher peinlich mißglückten, mitunter nervigen Ausrutschern auch eine Menge gelungener Passagen dabei sind, die das damalige Unvermögen der Filmemacher brillant unterstreichen.” Na also.
Jetzt könnte man sich natürlich fragen, wo denn eigentlich die im Heft besprochene und schon seit einer ganzen Weile angekündigte DVD bleibt. Tje nun. Die liegt bereits seit Oktober fix und fertig beim Label HDMV herum. Blöderweise haben sich dessen Geschäftsführer seit einer ganzen Weile mächtig in den Haaren, weswegen da bis auf weiteres gar nichts geht. Das betrifft leider nicht nur uns, sondern zum Beispiel auch die formidable Neverhorst-Jubiläums-Compilation Geschichten aus der Grotte und andere grottige Geschichten von und mit unserem Hauptdarsteller-Sprecher Thilo Gosejohann. Irgendwann wird das alles wieder in Bewegung geraten, nur wann genau, das weiß anscheinend gerade niemand so wirklich. Sobald es diesbezüglich was Neues gibt, gebe ich es an dieser Stelle durch.
Das Comedyduo Pöterprinten DX aus Münster (dessen eine Hälfte, Vinni Heidrich, ungefähr ein Drittel der Nebenrollen bei Zombie 09 gesprochen hat) hat einen neuen Film draußen. Schnell noch ein paar Stechapfelsamen kauen, mit einem Tässchen Flüssig-LSD runterspülen und dann angucken:
Das hier sind zwei der Gründe, aus denen hier in den letzten drei Wochen nichts passiert ist:
Das linke Etwas soll daran erinnern, dass heute das vom Institut für Psychotronik (also Kai Krick und mir) präsentierte 12. Festival des deutschen psychotronischen Films beginnt. Wir bauen darauf, das ihr uns die Bude einrennt, also enttäuscht uns nicht. Mehr zum Festival und zum Programm findet ihr hier und auf der Homepage vom Endstation-Kino. Von wegen Programm und nur dass sich niemand wundert: Wir werden am Freitag Deadly Nam und Terror 2000 als Videobeams spielen. Bei ersterem liegt’s schlicht daran, dass der Film auf Video gedreht wurde und es deswegen keine Filmkopie gibt, bei letzterem hängt das damit zusammen, dass der Verleih anscheinend seit Christoph Schlingensiefs Tod sämtliche 35mm-Kopien aller seiner Filme archiviert hat und nur noch Beams zur Verfügung stellt, der Film ist also beim besten Willen nicht mehr anders zu bekommen, und die einzige Alternative wäre gewesen, ihn gar nicht zu zeigen. Wir hoffen, ihr habt dafür Verständnis und trotzdem euren Spaß.
Um das Festival zu bewerben, gibt es neben unseren superschicken Postern auch einen ganzen Stoß ebenso schicker Aufkleber (siehe obige Abbildung). Während des Festivals werden die zwar nicht ausliegen, weil der Bahnhof Langendreer befürchtet, dass ihr ihnen sonst alles damit zupflastert, aber Kai und ich werden genug dabei haben,und wer einen (oder mehr) haben möchte, kann uns gerne drauf ansprechen.
Der andere Grund für meine schlaflosen Nächte ist das rechte Etwas: die DVD von Zombie 09, dem im letzten Jahr von Dirk M. Jürgens und mir geschriebenen Remix des zwanzig Jahre alten deutschen Amateurzombieschlocks Zombie 90. Nach zig Verspätungen, von denen geschworenermaßen nur ein paar auf mein Konto gingen, haben wir unseren Teil der Doppel-DVD gestern endlich gemastert. Die Scheibe wird jetzt noch auf Herz und Nieren und so weiter getestet und kommt dann so schnell wie möglich in die Presse. Neben dem Hauptfilm gibt es fünf Bonus-Features mit insgesamt ca. 30 Minuten Laufzeit, die ich hier noch beizeiten vorstellen werde.
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